In einer aktuellen Studie des Robert Koch-Instituts zeigte etwa jede*r fünfte Jugendliche in Deutschland Hinweise auf Essstörungssymptome. Bei Mädchen zwischen 11 und 17 Jahren liegt die Prävalenz sogar bei rund 27 Prozent.
Angesichts dieser alarmierenden Zahlen kommt im März ein neues Theaterstück an mehrere Schulen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt: Pro An(n)a.
Das Stück erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die an Anorexia nervosa erkrankt ist. Während sich ihre Geschichte auf der Bühne entfaltet, erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer mehr über die Hintergründe ihrer Erkrankung – den Wunsch nach Kontrolle, familiäre Belastungen und die Rolle des Internets, in dem Essstörungen in zahlreichen Gruppen thematisiert und diskutiert werden.
Die Premiere fand am 26. Februar vor einer neunten Klasse des Orlatal-Gymnasiums im Theater Tumult des Schiller-Theaters Rudolstadt statt. Im Anschluss sprachen Regisseurin Lilian Prent und Schauspielerin Luca Estelle Horvath vom Landestheater Eisenach mit Radio SRB.
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Bilder: Tobias Kromke und Amanda Hurley
Hilfe bei Essstörungen für Betroffene und Angehörige bietet das Beratungstelefon des Bundesinstituts für öffentliche Gesundheit unter 0221 892031.
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