Am Dienstag, dem 29. September, wurden im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt zwei Programmpunkte miteinander verbunden: die Vorführung des Dokumentarfilms „Kein Land für Niemand“ und die anschließende Gelegenheit, mit Nolte Bauer, Vorstandsvorsitzender der Hilfsorganisation Mission Lifeline, ins Gespräch zu kommen.

Mission Lifeline feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Die Organisation unterstützt Menschen in Not und auf der Flucht unter anderem im Mittelmeerraum, in Afghanistan, der Ukraine und Serbien. Auch in Ceuta, der spanischen Exklave in Nordafrika, die als einer der Brennpunkte der europäischen Migrationspolitik gilt, ist die Hilfsorganisation aktiv.

„Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ ist ein deutscher Dokumentarfilm von Max Ahrens und Maik Lüdemann aus dem Jahr 2025. Er setzt sich mit den Folgen der europäischen und deutschen Abschottungspolitik gegenüber Geflüchteten auseinander. Der Film begleitet Rettungseinsätze im Mittelmeer, dokumentiert die Lebensbedingungen in Lagern an den EU-Außengrenzen und beleuchtet politische Entwicklungen in Deutschland. Damit liefert er wichtige Impulse für die Debatte über Migration, Menschenrechte und die Zukunft der europäischen Asylpolitik.

Im anschließenden Austausch berichtete Nolte Bauer aus der praktischen Arbeit von Mission Lifeline und beantwortete Fragen aus dem Publikum. Dabei entstand ein offener Dialog über Flucht, Verantwortung und Humanität in Europa.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Cineplex für die Unterstützung und die Möglichkeit, diesen informativen und spannenden Abend gemeinsam zu gestalten.

Mehr über die Arbeit von Mission Lifeline und Nolte Bauer hört ihr in den kommenden Tagen in Karins Beitrag.

Bilder: Pauline Schröppel, Amanda Hurley

 

Seitenmenü