Bürgermeisterwahl 2018

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Saalfeld

Dr. Steffen Kania, CDU

Dr. Steffen Kania ist 43 Jahre alt und Urologe an der Thüringen-Klinik Saalfeld. Die CDU hat ihn zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. In den letzten Jahren war er Mitglied des Stadtrates und Kreistages, sodass er kommunalpolitische Erfahrungen sammeln konnte. In seinem 9-Punkte-Plan will Herr Kania Saalfeld für junge Leute attraktiver gestalten, die Bürger in Entscheidungen einbeziehen, sich für die Bezahlbarkeit von Kindergartenplätzen einsetzen sowie Saalfeld als Wirtschafts- und Touristikstandort ausbauen und stärken.

Steffen Lutz, SPD

Steffen Lutz ist 47 Jahre alt und studierter Jurist. Er lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Saalfeld. Aufgestellt wurde er von der SPD, dessen Mitglied er seit 1999 ist. Steffen Lutz hat  kommunalpolitische Erfahrungen, da er Vorsitzender des Ortsvereins Saalfeld, engagierter Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der SPD ist. In seinem Programm steht er für eine attraktivere und lebendigere Innenstadt, den Ausbau des städtischen Nahverkehrs, ein vielfältiges kulturelles Angebot und den Aufbau einer regionalen digitalen Handelsplattform (Onlinehandel).

Oliver Brömel, parteilos

Oliver Brömel wurde 1966 in Saalfeld geboren und erlernte den Beruf des Gas-Wasser-Installateurs. Wohnhaft ist er mit seiner Frau, Apothekerin Elsa von Hirschhausen, und seinen drei Kindern in Beulwitz. Er tritt parteilos für das Amt des Saalfelder Bürgermeisters an. Besonders wichtig ist ihm die Unterstützung der Gewerbetreibenden und Industriebetriebe in Saalfeld/Saale. Außerdem will sich Oliver Brömel für mehr Bürgerbeteiligung und den Ausbau touristischer Ziele wie auch für die Überarbeitung der Gewerbegebiete und Wohnanlagen in Saalfeld einsetzen.

Sebastian Sussek, parteilos

Sebastian Sussek, gebürtiger, sich in Anstellung befindlicher Saalfelder, ist mit 38 Jahren der jüngste Kandidat. Eigenen Aussagen zu Folge ist er jung und dynamisch, mit ausreichend Zeit für das Amt. Sebastian Sussek möchte parteiunabhängig agieren. Er steht für mehr Beteiligung der Bürger, fordert allgemeine Transparenz sowie Unterstützung für die Jugend. Dies will er durch soziale Medien erreichen. Er steht für stabile Kindergartenbeträge, eine lebendige Innenstadt, bezahlbaren sanierten Wohnraum und den Ausbau von schnellen Internet ein.

Roland Beyer, parteilos

Roland Beyer ist 59 Jahre alt, Vater zweier erwachsener Kinder, gelernter KfZ-Handwerksmeister und tritt unabhängig an. Da für ihn Heimat und Tradition im Fokus stehen, spiegelt sein Programm Regionalität wieder. Roland Beyer will einheimische Wirtschaft mit den damit verbundenen Geldkreisläufen stärken. Er fordert Unterstützung und Vergünstigungen für sozial schwächere, kinderreiche Familien sowie die Verringerung der pro Kopf Verschuldung. Sein Ziel ist, Saalfelds internationale Bekanntheit durch einen kulturbereicherten Tourismus  zu steigern.

Im Vorfeld der diesjährigen Bürgermeisterwahl luden die Serviceclubs Saalfeld zur Podiumsdiskussion mit den Saalfelder Kandidaten. Didi Bujack hat ihnen am 19. März auf den Zahn gefühlt.

Auch unsere Jugendredaktion hat sich vor den Osterferien die Saalfelder Bürgermeisterkandidaten eingeladen und sie mit ihren Themen konfrontiert.

Rudolstadt

Jörg Reichl, BfR

Jörg Reichel hat derzeit das Amt des Rudolstädter Bürgermeisters inne. Er wurde 1963 in Greifswald geboren, wohnt seit über 30 Jahren in Rudolstadt, hat drei Kinder und ist verheiratet. In seiner nächsten Amtsperiode möchte Jörg Reichel engagiert unter anderem an der Anbindung an den Schienennah- und -fernverkehr, einem denkmalgerechten Umgestaltungskonzept für den Heinepark, dem Dialog zwischen Kommune und Wirtschaft und der Stärkung der ländlichen Ortsteile arbeiten.

Simone Post, Die Linke

Simone Post ist 52 Jahre alt und die einzige Kandidatin um das Bürgermeisteramt in Rudolstadt. Die Mutter zweier Kinder ist langjähriges Vorstandsmitglied der Partei DIE LINKE und verspricht sozialen Fragen  sowie Umweltproblemen den gleichen Stellenwert beizumessen wie Wirtschaft und Tourismus. Für eine Erhöhung der Zuschüsse für soziale Einrichtungen und das selbstbestimmte Handeln der Jugend engagiert sie sich. Außerdem will sie für Transparenz und nachvollziehbare Entscheidungen sorgen.

Frank Bock, Bündnis 90/Die Grünen

Frank Bock ist 1964 in Lübben im Spreewald geboren, lebt seit über 20 Jahren in Mötzelbach (Gemeinde Uhlstädt) und arbeitet im Grünflächenamt der Stadt Saalfeld. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Als Kandidat der Partei Bündnis 90/ Die Grünen, steht er für eine verbesserte Verbindung von Kultur und Natur unter Nutzung der Landesgartenschau im Städtedreieck. Im Wesentlichen möchte er die Einbeziehung von Bürgern in die städtische Politik voranbringen, junge Familien stärken sowie städtische Feste und kulturelle Institutionen unterstützen.

Bad Blankenburg

Mike George, Freie Wähler

Mike George ist 43 Jahre alt, lebt mit seiner Frau und zwei Kindern seit 22 Jahren in Bad Blankenburg. Seit 2014 ist er Stadtratsvorsitzender und Mitglied des Haupt-und Finanzausschusses der Stadt Bad Blankenburg. Er tritt für die Fraktion der Freien Wähler an. Sein Programm ist in 6 Punkte gegliedert und bezieht sich unter anderem auf eine transparente Ausgabenpolitik, erhöhte Bürgerbeteiligung, das Schaffen von attraktivem Wohnraum, der Stärkung des touristischen Wertes und der aktiven Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Blankenburg.

Jörn Heinrichs, parteilos

Jörn Heinrichs ist 54 Jahre alt, hat zwei Kinder und arbeitet als Mittelstandsberater des BVMW, Handwerksmeister und Unternehmer. In seinem 15-Punkte-Plan verzeichnet er die Ansiedlung von mittelständischen Unternehmen, der damit verbundenen Arbeitsplatzschaffung, die Neuentwicklung eines Innenstadtkonzeptes, den Erhalt von Kindergärten und Schulen sowie die Sanierung des Schwimmbads. Des Weiteren will er sich für Vereine und private Initiativen besonders einsetzen und Bad Blankenburg als Fröbelstadt international bekannter machen.

Thomas Persike, parteilos / für Die Linke

Thomas Persike ist 40 Jahre alt, hat zwei Kinder, ist studierter Diplomverwaltungswirt und arbeitet als Polizeioberkomissar. Er nennt sich selbst parteilos, kandidiert jedoch für DIE LINKE. Seit 2014 ist Thomas Persike im Stadtrat. Im Fokus seines Programms stehen die Verbesserung der Infrastruktur, die Stärkung des Sicherheitsempfinden der Einwohner/-innen, die Förderung von Tourismus und Bildung sowie die Unterstützung der Jugendarbeit und die bürgernahe Kommunalpolitik.

Thomas Schubert, CDU

Thomas Schubert ist 52 Jahre alt, hat ein Kind und ist selbständiger Bauunternehmer. Er tritt für die CDU als Bürgermeisterkandidat an. Seit 1999 gehört er dem Bad Blankenburger Stadtrat an und hat seit 2004 den Fraktionsvorsitz inne. 2010 wurde er zudem in den Kreistag gewählt. Er möchte Bad Blankenburg als touristischen Anziehungspunkt durch die Burg Greifenstein stärken sowie die Stadt als attraktiven Wohnort durch den Erhalt der Grund-  und Regelschule, der Landessportschule, der Stadthalle und der Jugendherberge sicherstellen.